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In der 2. Klasse Thayatal stoppte der TSV Irnfritz in Runde 23 den Lauf des Leaders und bezwang den SV Manhartsberg 2:0. Nach torloser Pause trafen Michael Winkler (75.) nach einer feinen Kombination und Vojtech Preucil (77.) direkt von der Ecke. Trainer Peter Bauer sprach von einer reifen Vorstellung: „Wir sind stark aus der Pause gekommen und waren danach die spielbestimmende Mannschaft.“ Irnfritz ließ bis zum Schluss wenig zu und holte drei wichtige Zähler gegen den bisherigen Serienpunktesammler.
Ausgeglichene erste Hälfte, dann der Irnfritz-Doppelschlag
Die Partie begann vorsichtig, ohne dass sich eines der beiden Teams früh festsetzen konnte. Peter Bauer beschrieb die ersten 45 Minuten so: „Die erste Hälfte war ziemlich ausgeglichen. Beide Mannschaften hatten ein bis zwei sehr gute Chancen.“ Zur Pause stand es folgerichtig 0:0, und vieles deutete darauf hin, dass ein einzelner Treffer den Ausschlag geben könnte. „Es war solch ein Spiel: Wer das 1:0 erzielt, wird wahrscheinlich als Sieger vom Platz gehen“, sagte Bauer. Nach dem Seitenwechsel legten die Irnfritzer einen Gang zu. „Wir sind sehr gut aus der Pause gekommen und waren dann die spielbestimmende Mannschaft“, erklärte der Coach. In Minute 75 fiel das erlösende 1:0: „Durch eine wunderschöne Kombination haben wir das 1:0 gemacht“ – Michael Winkler drückte den Ball ein. Nur zwei Minuten später legte Irnfritz eiskalt nach: Vojtech Preucil stellte per direktem Eckball auf 2:0 (77.). „Danach haben wir bis zum Schluss nichts mehr zugelassen“, so Bauer über eine reife und abgeklärte Schlussphase.
Glaube und Laufarbeit als Irnfritzer Schlüssel
Der Trainer führte den Sieg nicht nur auf den Doppelschlag zurück, sondern ganz stark auf die innere Überzeugung seiner Mannschaft. „Ich hatte die ganze Woche ein sehr gutes Gefühl und war mir sicher, dass wir Manhartsberg heute Punkte wegnehmen“, sagte Bauer. Aus dieser Sicherheit entstand der Auftritt nach der Pause. „Wir sind mit vollem Selbstvertrauen und Glauben an uns in die Partie gestartet – das war der entscheidende Punkt.“ Auch die Arbeit gegen den Ball hob er hervor: „Die größte Stärke war, dass wir an uns geglaubt haben, dass jeder für den anderen rennt, kämpft, fightet.“ Diese Haltung war für alle spürbar: „Das haben die Zuschauer gemerkt, das haben wir Trainer draußen gemerkt.“ Kritik wollte Bauer nach so einer Vorstellung keine üben: „Nach so einem Spiel und so einer tollen Leistung gibt es von mir keine Kritik. Jeder hat hundert Prozent am Platz gelassen, da kann man fußballerische Fehler verzeihen.“
Respekt für den Spitzenreiter, ruhiger Blick nach vorn
Trotz der Freude blieb Bauer anerkennend gegenüber dem Gegner. „Manhartsberg war ungeschlagener Tabellenführer – jetzt nicht mehr ungeschlagen. Sie spielen guten Fußball und werden absolut verdient in die 1. Klasse aufsteigen“, betonte er, fügte aber selbstbewusst an: „Aber gestern haben wir bewiesen, dass man auch Manhartsberg schlagen kann.“ Zur Leitung der Unparteiischen sagte der Irnfritz-Coach: „Meiner Meinung nach war die Schiedsrichterleistung okay. Es gab zwei strittige Szenen – es hätte für uns einen Elfmeter geben können, aber auch für Manhartsberg in der zweiten Hälfte. Nach so einem super Spiel mag ich mich über die Schiri-Leistung nicht äußern.“
Mit dem 2:0 hält Irnfritz Kurs auf das obere Drittel und steht nach 23 Runden bei 44 Punkten auf Rang vier, während Manhartsberg mit 66 Zählern weiterhin vorn bleibt – ein Sieg, der Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben gibt.
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tschechische Stürmer hat eine beeindruckende Vita: 51 Erstliga-Einsätze für Dukla Prag und Vysocina Jihlava, 101 weitere in der zweiten Leistungsstufe und bis 2021 lief er für Schrems in der Landesliga auf.












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