Neuer Stürmer für Irnfritz

Mit Vojtech Preucil (35) holt sich Irnfritz einen Stürmer, der einst in der höchsten tschechischen Liga auf Torjagd ging. Allerdings kämpfte er bei seinem Ex-Klub Brand mit Knieproblemen.
Wie die NÖN bereits berichtete, trennte sich Irnfritz nach einem enttäuschenden Herbst von Michal Docekal. Obwohl der Knipser im Schnitt mehr als ein Tor pro Spiel erzielte, war man mit dem Tschechen nicht mehr ganz zufrieden. Jetzt hat man den erhofften Nachfolger gefunden: Vojtech Preucil (35) kommt von Brand-Nagelberg aus der 1. Klasse. Der tschechische Stürmer hat eine beeindruckende Vita: 51 Erstliga-Einsätze für Dukla Prag und Vysocina Jihlava, 101 weitere in der zweiten Leistungsstufe und bis 2021 lief er für Schrems in der Landesliga auf.

 

Die Folgen einer vor zwei Jahren erlittenen schweren Knieverletzung machten dem Routinier noch im Herbst zu schaffen, dennoch stand er stets in der Startelf und erzielte vier Tore beim Schlusslicht der 1. Klasse. „Er ist sicher ein sehr guter Stürmer und wir hatten ein wirklich gutes Gespräch. Er will es nochmal wissen und ich denke, er wird uns helfen, wenn er seinen Körper im Griff hat“, ist Coach Peter Bauer optimistisch. Da man auf Rang sieben überwintert, wollte der Verein auch finanziell kein großes Risiko eingehen, deutete der Trainer an.

 

„Er kann die Bälle gut sichern, ist technisch sehr gut und hat eine ähnliche Statistik wie ‚Doci‘ (Docekal, Anm.). Wenn er vorm Tor ist, macht er die Tore. Zudem ist er top motiviert und spricht perfekt Deutsch. Es ist ein sehr geringes Risiko für beide Seiten, wir hoffen aufs Beste“, meinte der Coach über die vorerst bis Sommer befristete Zusammenarbeit. Und wenn Preucil nicht viel spielen kann? „Dann kommt halt ein Junger mehr dran“, ist Bauer pragmatisch.

Auch ein neuer Goalie kommt

Auch auf der Tormannposition gibt es eine Veränderung: Der bisherige Zweier Manuel Hainschwang wechselt nach Japons, als Ersatz kommt Bastian Höfinger. Er absolvierte für Raabs bereits vier Gebietsliga-Partien, pausierte aber seit September 2024. „Er hat jetzt wieder Lust auf Fußball und gute Anlagen. Mal sehen, ob es im Sommer vielleicht einen echten Konkurrenzkampf ums Einser-Leiberl gibt“, so Bauer. Vorerst spielt er in der Reserve, mittelfristig könnte er aber als Nachfolger von Urgestein Christoph Hummel aufgebaut werden.                                                                                                                Quelle: NÖN – Horn

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