Drei Tore in einem so wichtigen Spiel, das hätte sich Stephan Raab selbst nicht erträumen lassen: „Es hat mich komplett überrascht, ich habe zwar mit vielem gerechnet, aber nicht mit dem.“
Dennoch blieb Raab auf dem Boden der Realität – er stellte sich voll und ganz in den Dienst der Mannschaft: „Es hat mich gefreut, dass ich diese drei Tore schießen durfte, aber das ganze Mannschaftsgefüge hat toll funktioniert – mir ist egal, ob ich die Tore schieße oder jemand anderer.“ Mit dieser Einstellung verkörpert Raab perfekt das Irnfritzer Credo: Die Mannschaft steht im Vordergrund, für Starallüren ist da kein Platz. Das verdeutlichte auch Raab: „Wir müssen als Mannschaft weiter so zusammenhalten, wie wir es momentan tun.“ Eine persönliche Tormarke als Ziel wollte sich der Youngster aber nicht setzen, viel wichtiger sei der gemeinsame Erfolg mit der Mannschaft. Langfristig hat sich Raab mit dem Team aber ehrgeizige Ziele gesteckt: „Ganz nach oben soll es gehen – denn dafür trainieren wir jede Woche hart.“
Laut ihm müsse das aber nicht heuer sein, er wollte der Mannschaft in dieser Saison keinesfalls Druck auferlegen. Bei aller Bescheidenheit von Raab gab es Lob von dessen Trainer Manuel Fettinger: „Ich weiß, dass er einen Riecher hat.“ In der Sommervorbereitung habe sein Schützling einen großen Schritt in der Entwicklung genommen und sich mit dem Dreierpack selbst belohnt: „Er hat in den ersten beiden Spielen schon gut gespielt, gegen Japons hat er das aber gekrönt.“
„Ganz nach oben soll es gehen – denn dafür trainieren wir jede Woche hart.“
Stephan Raab, Quelle: NÖN Horn







