Vor der Saison war der USV Japons für viele – aufgrund einer starken Saison 2015/16 auch zurecht – ein Geheimfavorit. Nun herrscht beim USV nach zwei Pleiten zum Auftakt ein wenig Ratlosigkeit.
Sektionsleiter Raimund Bock: „Wenn von fünf Pässen vier ungenau kommen, muss man immer mehr Schritte machen, als man eigentlich will.“ Er wollte nach der heftigen Pleite in Göpfritz aber gar keine Ausreden suchen, sondern analysierte knallhart: „Bei einem 1:5 braucht man keinen Schuldigen suchen.“ Ausgerechnet jetzt steht bereits in der 3. Runde das große Derby gegen Irnfritz auf dem Programm. Dort sieht die Gefühlslage nach zwei deutlichen Siegen zum Auftakt naturgemäß anders aus. Auch deshalb stand für Bock fest: „Wenn wir gegen Irnfritz so eine Leistung, wie gegen Göpfirtz abliefern, bekommen wir acht bis zehn Tore.“ Aufgeben kommt für Bock aber natürlich nicht in Frage: „Wir können jetzt nicht mit dem Fußballspielen aufhören, die Favoritenrolle vor dem nächsten Spiel ist aber klar vergeben, da muss man gar kein Prophet sein.“
Er weiß genau, wo die Stärken des TSV derzeit liegen: „Mit dem neuen Mittelstürmer haben sie sich gut verstärkt, der gute Start in die neue Saison ist für sie natürlich auch nicht schlecht.“ Hoffnung macht bei Japons, dass gegen Irnfritz mit hoher Wahrscheinlichkeit Matthias Zotter und Jan Kolarik nach Verletzungen sowie Christoph Zotter vom Urlaub zurück zur Mannschaft kehren. Und dann gibt‘s ja noch die Möglichkeit einer Trendwende …
„Die Favoritenrolle vor dem nächsten Spiel ist klar vergeben, da muss man kein Prophet sein.“
Raimund Bock, Sektionsleiter USV Japons
Quelle: NÖN Horn







