In Teil 1 werden die Plätze 1 bis 6 beleuchtet.
Mit 29 Punkten sicherte sich der SCU Thaya knapp den Herbstmeistertitel der 2. Klasse Waldviertel Thayatal – Schriftführer Rainer Neuwirth sprach aber von einer eher schweren Geburt: „Wir sind natürlich zufrieden, dass wir diesen Zwischenerfolg eingefahren haben – wir haben aber kaum eine lange konstante Phase gehabt, oft haben individuelle Einzelleistungen entschieden.“ Tatsächlich wusste der SCU Thaya spielerisch nur selten voll zu überzeugen – dafür gewann man aber die Partien: „Wenn man Meister werden will, gewinnt man dann auch oft solche Spiele, die man eigentlich nicht gewinnen muss.“ Neuwirth schickte aber auch mahnende Worte in Richtung eigene Mannschaft: „Es ist noch nichts entschieden, es wird aufs Frühjahr drauf ankommen.“ Lob gab es für Tomas Sedlacek, der mit 14 Toren die Torschützenkrone bejubeln durfte: „Wir sind sehr zufrieden mit ihm, er ist ein spielerischer Stürmer und voll da, wenn er die nötigen Bälle bekommt.“
Der erste Verfolger Irnfritz
Zwar – wie Thaya – auch ungeschlagen blieb im Herbst die Mannschaft aus Irnfritz, der TSV leistete sich aber dieses eine entscheidende Unentschieden mehr als Thaya und hatte am Ende so knapp das Nachsehen im Kampf um die Winterkrone. Dennoch war Trainer Manuel Fettinger zurecht stolz auf seine Truppe: „Wir können alle stolz sein auf das, was wir in der Hinrunde erreicht haben.“ Laut Fettinger war es für Irnfritz aber nicht immer einfach: „Es war auf keinen Fall leicht, genauso wie es auch in Zukunft nicht leicht werden wird.“ Viel mehr habe sich die Mannschaft diesen Erfolg hart erarbeitet: „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und die eine oder andere gute Leistung gebracht – wir werden natürlich alles daran setzen, dass wir das in der Rückrunde bestätigen können.“ Fettinger betonte einmal mehr, dass der Druck auf Seiten von Thaya sei: „Wir haben keinen Druck und können befreit aufspielen.“