Das Spiel der TSU Irnfritz-Frauen vom vergangenen Wochenende wird am grünen Tisch zugunsten von Traiskirchen entschieden, da die Waldviertlerinnen nicht angetreten sind.
Doch wie kam es zu dieser Entscheidung? Da Irnfritz nicht weit von der Grenze des Waidhofner Bezirks liegt, der bereits die orange Ampelfarbe hat, sind natürlich einige Spielerinnen aus dem Nachbarbezirk im Kader von Reinhard Kapeller. Einige von ihnen waren Kontaktpersonen mit Covid 19-Infizierten, gingen daher aus Sicherheitsgründen in Selbstquarantäne und waren auch schon nicht mehr auf dem Training.
Die Verantwortlichen des TSU versuchten, eine Spielverschiebung beim Gegner zu erreichen, dieser lehnte aber aufgrund einer wichtigen geplanten Patronanz ab. „Keine meiner Spielerinnen hat Corona, alle sind aber in Selbstquarantäne. Es wäre unverantwortlich gewesen, mit diesen Spielerinnen auf ein Spiel zu fahren. Leider konnten wir das Spiel nicht verschieben, wodurch wir Traiskirchen die drei Punkte ohne sportliches Kräftemessen überlassen mussten, da ein Antreten zu diesem Zeitpunkt für uns nicht in Frage gekommen wäre“, so Trainer Reinhard Kapeller. Ein Alternativ-Termin kam für Traiskirchen organisatorisch nicht in Frage.


Sektionsleiter der Gäste, Christian Fichtner, war die Stimmung aber eher eingefroren. Trotzdem sprach er ein Lob an die gute Organisation des Derbys aus. Günter Spitaler, Sektionsleiter der Gastgeber, sah die Schuld für die etwas gedämpfte Stimmung bei der zwangsmäßigen Verteilung der Fanlager. Das erste Tor fiel spät. Erst in der 35. Spielminute konnte Michael Winkler, zur Freude der Gastgeber, zur 1:0-Führung netzen. Wie zu erwarten war, schoss Patrik Isak auch in diesem Spiel wieder ein Tor. Dieses Mal beförderte er in Minute 60 das Runde ins Eckige und fixierte so den 2:0-Endstand.







