DERBY-WAHNSINN IN JAPONS

Ein Mix aus unglücklichen Schiedsrichter-Entscheidungen und der knallharten Japonser Effizienz bescherten dem USV einen ganz klaren Derby-Erfolg. 

“Wir gratulieren Japons natürlich zu diesem Derby-Sieg! Wir waren an den Toren auch selber schuld – aber die Schiedsrichterleistung war in der ersten Hälfte skandalös”, war Irnfritz-Sektionsleiter Günter Spitaler nach der klaren Niederlage bedient. Das Übel nahm bereits früh seinen Lauf: Nach einer Viertelstunde gab es einen Eckball, der laut Spitaler klar keiner war – Michal Vecera traf zur Japonser Führung. 

ES KAM ALLES ZUSAMMEN

Danach ging es Schlag auf Schlag: Zweimal gab es aus Sicht von Spitaler statt Einwurf einen Freistoß zugunsten der Heimischen. Japons nützte seine Stärke bei Standards eiskalt aus, Manfred Kases und Michal Stastny besorgten eine komfortable 3:0-Führung. Nach 37 Minuten war die Partie gelaufen: Jakub Szabo lief alleine aufs Japonser Tor zu, wurde gefoult – doch es gab keinen Pfiff. Japons fuhr den Konter, Vecera vollendete diesen zum 4:0! Szabo war ob der Entscheidung derart erbost, dass er sich nicht mehr einkriegen konnte – Rot. Die Gemüter waren damit total erhitzt, der Unparteiische war laut Spitaler kaum mehr Herr der Lage. Angesichts des 0:4-Rückstands und der numerischen Unterzahl war die Partie dann natürlich gelaufen. 

IRNFRITZER SCHADENSBEGRENZUNG

Irnfritz hielt danach den Schaden in Grenzen, kam durch Jiri Muzik zum Anschlusstreffer. Im zweiten Durchgang dominierte Japons das Geschehen, der Dreier war für den USV nicht mehr gefährdet. Durch Tore von Vecera und Julian Gruber fiel der Sieg dann mehr als eindeutig aus. Für Spitaler waren viele Faktoren entscheidend: “Es war natürlich ein brisantes Spiel, schließlich ging es um die Tabellenführung. In Japons sind die Zuschauer noch näher am Spielfeld. Der Schiedsrichter war dann einfach überfordert.” Damit ist jetzt der USV mit 37 Punkten neuer Tabellenführer! 

Quelle: meinFußball.at

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