Irnfritz gewinnt in Kühnring

Sa. 23.03 – 16:30, Kühnring vs. Irnfritz1:2 (1:1)  Details…

Traumtore, Ausschlüsse und Spannung bis zum Schluss – der Kracher zum Auftakt hielt das, was man sich im Vorfeld erhofft hat. 

Im Vorfeld war die Ausgangslage relativ klar: Für Kühnring wäre ein Niederlage zwar alles andere als optimal, aber kein Weltuntergang gewesen. Irnfritz hingegen hätte sich mit einer Pleite aufgrund eines Rückstands von sechs Punkten und der schlechteren Tordifferenz fast schon sicher aus dem Titelrennen verabschiedet. “Das hat man auch gemerkt, wir wollten den Sieg von der ersten Minute mehr, haben gekämpft bis zum Schluss”, sprach Irnfritz-Sektionsleiter Günter Spitaler von einem Sieg des Willens und der Leidenschaft.

GUTER START IRNFRITZ, TOR FÜR KÜHNRING

Die Auswärtigen machten vom Fleck weg klar, dass sie die Partie unbedingt gewinnen möchten. Irnfritz kam laut Spitaler gut ins Spiel und klopfte in den ersten Minuten auch gleich zweimal am Tor von Daniel Schüller an. In Führung gingen aber die Heimischen: Nach einem Eckball landete die Kugel am zweiten Pfosten bei Verteidiger Thomas Höfler, der nicht lange überlegte und per Volley gleichermaßen sehenswert wie unhaltbar abschloss. “Er hat dann selber nach der Partie gesagt, dass er den wahrscheinlich kein zweites Mal so trifft”, meinte Spitaler zum Traumtor von Höfler. 

Irnfritz brauchte ein paar Minuten, um sich von diesem Schock zu erholen. Die TSU wurde danach offensiv wieder stärker, kam per Elfmeter zum Ausgleich. Bei einem Foul an Jakub Szabo gab es Spitaler zufolge auch keinerlei Diskussionsbedarf, Patrik Isak übernahm die Verantwortung und verwertete den Penalty. Die Gäste waren im Aufwind, erspielten sich bis zum Seitenwechsel noch einige Offensivaktionen – Kühnring brachte das 1:1 aber in die Kabine. 

SZABO MIT DEM GOLDTOR NACH MUZIK-VORARBEIT

“Die Partie ist dann im zweiten Durchgang immer ruppiger geworden, wir haben uns davon aber nicht aus dem Tritt bringen lassen und haben gedrückt”, analysierte Spitaler den weiteren Spielverlauf. Richtig heiß her ging es dann in den letzten 20 Minuten der Begegnung. Zunächst wurde Martin Müllner nach der zweiten Gelben ausgeschlossen, für Spitaler zwar eine harte, aber durchaus vertretbare Entscheidung. In Unterzahl erzielte Irnfritz nur wenige Augenblicke später das Goldtor: Jiri Muzik bekam auf der linken Seite die Kugel zugespielt, zog nach innen und flankte in den Sechzehner in Richtung zweite Stange, wo Szabo für einen kurzen Moment aus den Augen gelassen wurde und aus kurzer Distanz volley fast genau ins Kreuzeck veredelte. “Ein super Tor”, staunte Spitaler. 

Keine drei Minuten später herrschte numerische Gleichheit: Rafael Riedl musste nach einem Foul mit dem gestreckten Bein ebenfalls frühzeitig unter die Dusche. “Sowohl unsere Gelb-Rote als auch die glatt Rote für Kühnring kann man geben. Aber ich hatte mehr den Eindruck, dass der Schiedsrichter den harten Ausschluss für uns etwas kompensieren wollte”, lautete die ehrliche Meinung von Spitaler zu dieser Situation. 

IRNFRITZ RETTETE SIEG MIT NEUN MANN INS ZIEL 

Dass die letzten Minuten aus Irnfritz-Sicht besonders lang werden würden, war allerspätestens nach der zweiten Gelb-Roten klar: Patrick Steindl war schon verwarnt, sah in Minute 84 die zweite Gelbe und musste damit auch vom Feld. Kühnring setzte in der Schlussphase alles auf eine Karte, um doch noch einen Punkt zu ergattern. Das Glück war dem Herbstmeister aber nicht hold: Einmal rettete die Latte für Irnfritz, dann klärte Verteidiger Stefan Pöhn in höchster Not auf der Linie. Die Gäste brachten den knappen Vorsprung mit Mann und Maus ins Ziel. Damit sind die ersten vier Mannschaften der Tabelle nun durch mickrige zwei Punkte getrennt.           Quelle: meinFußball.at

Sa. 23.03 – 14:30, Kühnring vs. Irnfritz Res.4:0 (3:0)  Details…

Nach der langen Wintervorbereitung wird nun endlich wieder um Punkte gekämpft. Tabellenführer Kühnring ist dabei gleich mal gegen den Dritten Irnfritz gefordert. 

Am Freitag fällt der Startschuss in die Rückrunde der Saison 2018/19 – Kühnring startet dabei als Herbstmeister aus der Pole-Position, hat mit Irnfritz aber gleich im ersten Meisterschaftsspiel des Jahres einen echten Gradmesser vor der Brust. Während Kühnring-Trainer Manuel Frank (“in einem Spiel wird keine Meisterschaft entschieden”) die Bedeutung der Partie etwas herunterspielte, machte Irnfritz-Sektionsleiter Günter Spitaler klar: “Wir wollen auf keinen Fall verlieren, denn mit sechs Punkten Rückstand und dem schlechteren Torverhältnis wäre das schon eine Vorentscheidung.” Irnfritz setzt vor dem Kracher auf den Teamgeist: Die Kampfmannschaft trifft sich am Samstag bereits um acht Uhr zum gemeinsamen Frühstück, verbringt dann den Tag zusammen und reist dann geschlossen nach Kühnring.  
                                                        

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