Haben einen Toten zum Leben erweckt

Sa. 3.11 – 18:00, Irnfritz vs. Thaya – 3:2 (1:0)  Details…

Obwohl lange alles nach einem klaren Irnfritzer Heimsieg aussah, musste die TSU gegen Ende der Partie noch einmal zittern. 

“Bis zum 1:3 war es ein körperliches, schnelles Spiel von Irnfritz – kurz gesagt war es eigentlich eine Vorführung”, sah Thaya-Trainer Peter Pany seine Mannschaft über eineThaya Stunde lang deutlich unterlegen. Irnfritz war Pany zufolge vor allem in den ersten 45 Minuten klar stärker: “Da habe ich schon gedacht, dass noch mehr passiert.” Trotzdem musste Irnfritz lange auf den ersten Treffer warten: Nach schöner Kombination stellte Knipser Jakub Szabo auf 1:0 für die Heimischen. 

VERMEINTLICHE ENTSCHEIDUNG MIT DEM 3:0

Denkbar schlecht begann der zweite Spielabschnitt für die Gäste aus Thaya: Die Spieler hatten nämlich kaum den Rasen betreten, als abermals Szabo auf 2:0 erhöhte. Passend zum Thaya-Auftritt fiel laut Pany das dritte Tor: “Unsere Spieler haben zu diskutieren begonnen und sind einfach stehengeblieben, dann haben wir das Tor bekommen”. Der kurz zuvor eingewechselte Nikolas Naber durfte sich feiern lassen, beim Spielstand von 3:0 schien die Messe gelesen zu sein. 

“HABEN ZU SPIELEN AUFGEHÖRT”

Doch da hatten die Irnfritzer die Rechnung ohne die Gäste gemacht. Manuel Lessnigg setzte gut nach, verkürzte nach 70 Minuten auf 1:3 aus Thaya-Sicht. Dieser Treffer hauchte den Auswärtigen laut Pany noch einmal Leben ein: “Irnfritz ist dann irgendwie immer weiter zurückgefallen.” So sah es auch Irnfritz-Sektionsleiter Günter Spitaler: “Wir haben ab dem 3:0 aufgehört zu spielen und haben damit einen Toten zum Leben erweckt.” 

NACHSPIELZEIT: CHRISTOPH HUMMEL HIELT SIEG FEST 

Im Finish wurde es dann sogar noch einmal richtig eng. Radek Hanel gelang vom Sechzehner mit einem schönen Schuss das 2:3, Irnfritz kam dadurch noch einmal in arge Bedrängnis. Nur wenige Augenblicke später war wieder Hanel durch, doch der zuletzt nicht immer ganz sattelfeste Christoph Hummel im Irnfritz-Tor blieb im Duell mit dem Stürmer Sieger. “Er hat uns heute den Sieg gerettet”, lobte Spitaler den Schlussmann. Thaya probierte bis zum Schluss alles, die Bemühungen blieben aber ohne Erfolg – ein Punkt wäre angesichts der langen Dominanz von Irnfritz wohl auch unverdient gewesen. 

Für Irnfritz war es die letzte Partie des Fußballjahres 2018, mit 29 Punkten spielte die TSU eine mehr als ordentliche Hinrunde. Auf Thaya wartet hingegen zum Abschluss das Duell mit dem Tabellennachbarn SG Allentsteig/Göpfritz.   Quelle: meinFußball.at

Sa. 3.11 – 16:00, Irnfritz Res. vs. Thaya – 12:1 (5:1)  Details…

Sa. 03.11-10:30, SG JaponsU13 vs. Pfaffenschlag- 1:10 (0:4) Details…

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