Ein Urgestein übernimmt

Raimund Bock kehrt von Japons zu seinem Stammverein Irnfritz als Trainer zurück.

Zum Saisonschluss verkündete man, dass sich Patrik Zelinsky und Irnfritz geeinigt hatten, künftig getrennte Wege zu gehen. Die Suche nach dem neuen Übungsleiter sollte allerdings nicht lange dauern, denn bereits jetzt steht der Nachfolger fest. Raimund Bock verlässt Japons und trainiert in der kommenden Saison die TSU.

„Ich habe Mitte Mai ganz unerwartet einen Anruf bekommen und mich dann nach ein paar weiteren Gesprächen dazu entschieden, das Angebot anzunehmen“, sprach Bock. In Irnfritz ist Raimund Bock keineswegs unbekannt, denn er verbrachte 25 Jahre seiner Laufbahn als Spieler bei Irnfritz. Zudem erfüllte er vor der Jahrtausendwende für ein paar Jahre die Rolle des Sektionsleiters. Es ist also alles angerichtet für die kommende Saison, in der die Mannschaft höchstmotiviert auf Wiedergutmachung aus sein wird, nachdem man die eigenen Erwartungen in der vergangenen Spielzeit nicht erfüllen konnte.

UMBRUCH IN IRNFRITZ?

 Für Bock gibt es nun viele Fragen zu beantworten: Wie geht es strategisch weiter? Wie wird man auf dem Transfermarkt aktiv? Die Beantwortung dieser überlässt der Übungsleiter der Zukunft. „Wir werden ins Training starten und dann werden wir sehen, mit welcher Spielweise im nächsten Jahr auflaufen werden“, kommentierte er. Auf dem Transfermarkt hat Bock auch schon einige Kandidaten ins Auge gefasst – in die Karten will er sich aber noch nicht schauen lassen. „Ich spreche erst konkret über Spieler, wenn der Transfer auch wirklich fix ist – ich möchte keine leeren Versprechungen machen.“

ZIELE UND WÜNSCHE

 Irnfritz musste in der vergangenen Spielzeit so einiges einstecken. Legionäre brachten nicht die gewünschten Leistungen und der Kader wurde vom Verletzungspech heimgesucht. So kam es, dass die TSU eigentlich nie die Form fand und das eigene Potenzial nur selten ausschöpfen konnte. „Die Mannschaft ist sicher nicht schlecht. Es reichen zwei bis drei gute Verstärkungen und Irnfritz ist wieder ganz vorne dabei“, sprach der Ex-Trainer Patrik Zelinsky bei seinem Abschied. „Wenn die Mannschaft nicht wieder solches Verletzungspech hat, wird der nächste Trainer große Freude mit ihr haben“, fügte Zelinsky hinzu. Ein gesunder Kader ist demnach der große Wunsch des neuen Trainers. In der kommenden Saison möchte er Irnfritz damit wieder weiter nach vorne bringen. „Ein einstelliger Tabellenplatz muss das Minimalziel sein“, so Bock.                Quelle: NÖN-Horn

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